Project Ara: Google plant Wettbewerb für Entwickler

Ab 2015 soll man mit Project Ara sein eigenes Smartphone zusammenstellen können. Das Google Projekt zieht viel Aufmerksamkeit auf sich, nun veranstaltet Google einen Wettbewerb für Entwickler und lockt mit ganzen 100.000 Dollar Preisgeld.

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Der Internet Konzern plant sein modularen Smartphone schon 2015 auf den Markt zu bringen. Hardware Bauteile wie Speichereinheiten, Akku- und Prozessormodule  sollen sich vom Nutzer eigenständig wechseln lassen, Google möchte dass jeder sich sein perfektes Smartphone zusammenstellen kann. Kein leichtes Vorhaben, doch ein erster Prototyp wurde bereits gezeigt. Das Prinzip scheint zu überzeugen – wenn es gut umgesetzt wird könnte es ein großer Erfolg für des Konzerns werden. 

Doch auch anderen Entwicklern möchte Google die Chance geben, an Project Ara mitzuarbeiten, das Smartphone soll ein offenes Öko-System umgeben. Jeder Entwickler darf, solange er die Richtlinien und die nötigen Treiber liefert, seine eigene Hardware entwickeln und an Kunden verkaufen. Um die Entwickler zu locken veranstaltet Google nun einen Wettbewerb, die benötige Hardware wird von Toshiba für die Entwicklungszeit gestellt. Dem Gewinner winken 100.000 Dollar Preisgeld. Eingesendete Bauteile werden nach objektiven und subjektiven Kriterien beurteilt. Zunächst wird untersucht ob die Hardware einen täglichen Nutzen für mögliche Kunden hat und, ob die Funktion schon auf anderen Smartphone vorhanden ist. Zudem wird nach Innovation, Implementation und Kommerzialisierungspotential beurteilt.

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Auch wenn eine offizielle Ankündigung seitens Google noch aussteht, gibt es schon erste Konzept Entwürfe. Der Designer Samuel Herb hat bereits seinen ersten Vorschlag geliefert, das Flippypad: Das Gamepad besitzt alle gewöhnlichen Tasten, auch 2 Joysticks und Schultertasten sind enthalten. Ein zusätzlicher Akku findet im Gehäuse des Flippspads Platz. Hiermit sollten sich die meisten Spiele, aber besonders auch Emulatoren problemlos spielen lassen. Großer Vorteil des Ara Bauteils: Das Gamepad wird nicht etwa über Micro USB oder Bluetooth verbunden, Zocker können bei Bedarf einfach andere Elemente wie die Kamera entfernen und stattdessen das Flippypad anschließen.

Wenn ihr euch also eine spezielle Smartphone Funktion schon länger wünscht doch sie in keinem Gerät vorhanden ist, entwickelt sie einfach selber und sahnt die 100.000 Dollar Preisgeld ab. 🙂 Ganz so einfach ist es bestimmt nicht, trotzdem denke ich, dass in Project Ara viel Potential steckt und wir coole Hardware sehen werden.

 

Quelle: technewsworld

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