[Testbericht] Lightpack im exklusiven Test – Ambilight für PC, Ouya, Raspberry Pi und Co

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Crowdfunding ist schon etwas Tolles: Meist kleinere Startup-Unternehmen präsentieren dort ihre geplanten Produkte und versuchen dann, über am Projekt Interessierte die benötigte finanzielle Unterstützung dafür zu erlangen. Über diesen Weg finanzierte sich auch das Kickstarter-Projekt Lightpack. Dabei handelt es sich um eine LED-Hintergrundbeleuchtung für Bildschirme und TVs ähnlich der Ambilight-Technik von Philips. So wird die Bildschirmfläche auf der Oberfläche hinter dem Monitorrand erweitert.

Gleich zu Beginn ein Hinweis: direkt an den Fernseher anschließen, kann man das Lightpack nicht. Man benötigt ein Gerät mit USB-Anschluss, auf dem Software installiert und ausgeführt werden kann. Die benötigte Software steht für Linux, Windows, Mac OS und Android zur Verfügung.

Das Kickstarter-Projekt

Das Projekt erschien Ende April als Projekt auf der Kickstarter-Plattform und benötigte 261 000$ zur Finanzierung. Wer das Kickstarter-Prinzip noch nicht kennt: Es gibt so genannte Pledges, also Belohnungen für das „Spenden“ eines Geldbetrags. Letztendlich läuft dies meistens darauf hinaus, dass man durch die Unterstützung des Projekts eine Vorbestellung betätigt. Wird die Mindest-Summe erreicht, wird das Geld der „Backer“, also Unterstützer von der Kreditkarte abgebucht, endet eine Finanzierungs-Phase nicht erfolgreich, fließt überhaupt kein Geld.

Beim Lightpack kamen so insgesamt knapp über 500 000 $ zusammen, also knapp das Doppelte der ursprünglich angestrebten Summe. Ab 50$ waren die ersten 50 Unterstützer dabei und erhielten ein Lightpack per Post, für 70$ gab es insgesamt 2500 Plätze und alle anderen durften für 80$ eines der Geräte „vorbestellen“. Für weltweiten Versand mussten noch einmal 10$ drauf gelegt werden. Es gab zudem noch „Pakete“ wie 2 Lightpacks für 120$ etc.

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Es war geplant, im Juli die ersten Lightpacks an die Unterstützer zu versenden, bis September sollten dann alle ihre Pakete aus Hong Kong erhalten haben. Daraus wurde aber – wie so oft bei Crowdfunding-Projekten – nichts, der Versand der 50 ersten Geräte konnte erst im November erfolgen. Mein Lightpack wurde als eines der ersten 350 (von mehr als 5 000) verschickt. Am 5. 12. verließ es das Warenhaus in Hong Kong, traf am 11. Dezember im Postzentrum in Frankfurt ein und wurde schon gestern, also zwei Tage später per Deutsche Post-Einschreiben zugestellt.

Für ein Paket aus dem fernen Osten eine sehr gute Versandzeit. Für Pakete aus dem asiatischen Raum unüblich ist die hier nur sehr geringe Anzahl an Aufklebern auf der Vorderseite (siehe Bild rechts). Hier fand sich lediglich das Versandetikett, ein Post-Aufkleber und ein grüner für Befreiung von zollamtlicher Behandlung. Der Wert der Sendung war mit 25$ angegeben, da via Kickstarter ja auch nur die Idee des Projekts unterstützt wird und nicht direkt ein Produkt gebucht, könnte das etwa hinkommen.

Unboxing und Verpackungsinhalt

Die Versandverpackung stellte beim Lightpack auch gleich die Hülle der eigentlichen OVP dar. Aus dieser heraus kann ein etwas kleinerer, schwarzer Karton geschoben werden. Dieser wird dann nach oben aufgeklappt und folgender Inhalt kommt zum Vorschein:

lightpack_packung

Oben auf liegt ein kleiner „Quick Start Guide“, also eine Kurzanleitung zum Einrichten und Aufbauen des Geräts. Diese wird sich später noch als ganz nützlich erweisen. Entnimmt man die Kurzanleitung, findet man eingebettet in einen Karton aus Pappmaschee das Netzteil (oben links), das Lightpack an sich und die LED-Streifen vor. Mitgeliefert werden Stromadapter für den europäischen Raum, für die USA und für Großbritannien. Scheinbar fehlt ein Adapter für Australien, hierüber waren zumindest einige Backer verwundert, die das Lightpack auch bereits erhalten haben. Gegen eine Verwendung in Deutschland spricht aber nichts, da der benötigte Adapte, wie bereits erwähnt, mitgeliefert wird.

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Zur besseren Übersicht hier einmal ein Foto mit allen mitgelieferten Komponenten auf dem Tisch ausgebreitet. Falls der 3M-Klebestreifen auf den LEDs versagen sollte, gibt es insgesamt 10 Ersatzstreifen. Um später Ordnung auf der Rückseite des Bildschirms oder Fernsehers zu schaffen, liegen 4 Kabelbinder und 4 Kabelbinder-Sockel bei. Zur Verbindung des Lightpacks mit dem PC, der Ouya oder anderen Endgeräten wird ein Micro USB-Kabel benötigt, welches aber ebenfalls beiliegt. Man hat hier also an alles gedacht, um sofort loslegen zu können.

Genauerer Blick: die KomponentenDSC_0505_010

Ohne LEDs kann das Ganze natürlich nicht funktionieren, da der Sinn der kleinen Box schließlich nicht erfüllt ist, wenn er keine LEDs ansteuern kann. Die Lichtemitterdioden liegen auf einem kleinen, orangen Streifen, auf dessen Unterseite doppelseitiges Klebeband zum Befestigen an der Rückseite des Monitors aufgebracht ist. Je 3 RGB-LEDs befinden sich dabei auf so einem der insgesamt 10 mitgelieferten Streifen, jede besitzt dann wiederum 3 kleine Einzel-LEDs in den Farben rot, grün und blau. Aus diesen setzt sich dann – wie auch bei PC-Displays üblich ein gesamter Farbton zusammen, der durch die Leuchtstärke der einzelnen 3 LEDs bestimmt wird. An den LED-Streifen ist ein etwa 50cm langes Kabel befestigt. Am Ende des Kabels befindet sich ein Anschluss, der dem RJ45 des LAN-Kabels etwas ähnelt. Damit der Haltestift nicht abbricht, schützt diesen eine Plastik-Kappe. Wem einmal ein Stift am LAN-Stecker abgebrochen ist, wird verstehen, wieso. 😉

Der Stromstecker besitzt ein ausreichend langes Kabel, um es mit der Steckerleiste unter dem Tisch zu verbinden. Der passende Steckdosenadapter muss (ziemlich mühevoll) eingedreht werden und sitzt dann fest in der Steckdose. Hierbei sollte man nicht allzu zimperlich vorgehen, da es doch etwas Druck zum Einrasten braucht. Das Micro USB-Kabel ist eben ein Micro USB-Kabel wie man es auch vom Smartphone kennt und zu dünnen Kabelbindern kann man auch nicht so viele Worte verlieren. Bleibt also noch das Herzstück der Konstruktion: Das Lightpack

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Das Lightpack ist ein kleiner, leichter, schwarzer Kasten mit blauem Streifen auf der Vorderseite. Er wirkt recht unscheinbar und leistet im Prinzip auch nicht so viel Rechenarbeit, da diese größtenteils vom PC oder eben anderer Geräte erledigt wird – dazu später aber mehr. Auf zwei Seiten der Box befinden sich je 5 nummerierte Anschlüsse für die LED-Stecker, damit diese später auch richtig eingesteckt werden können. Eine Seite ist frei von Anschlüssen und auf der anderen befinden sich zwei weitere Buchsen: In eine wird das Kabel zum Netzstecker eingesteckt, in die andere das Micro USB-Kabel. Über einen kleinen, versenkten Knopf, kann ein Firmware Update-Vorgang gestartet werden. Am besten kann dieser wie beim Reset-Knopf des Routers mit einer kleinen Büroklammer gedrückt werden.

Montierung und Kurzanleitung

Vermutlich würde man beim Einrichten nach dem Motto „Selbst ist der Mann“ (oder die Frau) vorgehen und einfach alles so hinkleben, wie man es für richtig hält. Da es beim Lightpack aber doch eine wichtige Sache zu beachten gibt, empfiehlt sich ein Blick in die beigelegte, englische Kurzanleitung:

20131213_160532_012Für die Anordnung der LEDs empfiehlt man 3 spezielle Modelle: Die erste nennt sich „Andromeda“ und sieht eine relativ gleichmäßige Verteilung der LEDs am Rand des Bildschirms vor. Bei „Pegasus“ werden die LED-Streifen nur an den seitlichen Rändern angebracht und bei „Cassiopeia“ lässt man die untere Seite einfach aus.

Ich habe mich bei meiner Einrichtung für Variante „Cassiopeia“ entschieden, da mein 27 Zoll-Bildschirm einen ziemlich kurzen Standfuß besitzt und LED-Beleuchtung am unteren Rand so sowieso kaum merkbar wäre. Die LEDs können aber auch nach Belieben und nicht nach einem der Muster angeordnet werden, da dies später am PC sowieso alles konfiguriert werden kann. Wer einen sehr großen TV besitzt, kann auch mehrere Lightpacks auf der Rückseite anbringen, die Software erkennt dies später automatisch.

Als ersten Schritt sollte das Lightpack auf die Rückseite des Monitors oder TVs geklebt werden. Hierbei sollte man auf genügend Platz in alle Richtungen achten, da die Stecker in alle Richtungen doch etwas Platz einnehmen. Zudem sollte Platz für die Kabelbinder und -sockel freigehalten werden – besonders, wenn man wie ich einen vergleichsweise kleinen Monitor nutzt. Hat man sich dann für eine LED-Anordnung entschieden, werden die LED-Streifen nach dem Schema angebracht. Hierbei sollte man darauf achten, dass sich Kabel so wenig wie möglich überlappen, da sonst Druck auf die kleinen Klebestreifen entsteht.

Lightpack Monitor Rueckseite

Sind die LEDs mit dem Lightpack verbunden, sowie Stromkabel angeschlossen und USB-Verbindung hergestellt, ist die Einrichtung hardwaremäßig auch schon abgeschlossen. Wer will, kann durch die Kabelbinder noch für etwas Ordnung auf der Rückseite des Monitors sorgen. Bei meiner Anordnung sah das Ganze dann so aus wie oben abgebildet.

Software und ihre Funktionen

Auf dem PC wird das Lightpack über ein Programm namens Prismatik angesteuert. Download-Links gibt es direkt auf der Lightpack-Website, weitere Informationen zum Programm, ausführlichere Informationen bei Google Code. Es steht als Download für Windows, Mac OS X und Linux in  englischer, russischer und ukrainischer Sprache zur Verfügung. Getestet wurde die Windows-Version unter Windows 8.1 und Windows 8. Das Lightpack wird sofort beim Anschließen erkannt, Windows installiert noch kurz Treiber und Prismatik kann gestartet werden:

prismatik screen grabbing

Die Ersteinrichtung  kann noch mal etwas Zeit in Anspruch nehmen, da hier so ziemlich alles nach Belieben angepasst werden kann. Um die Erfassung des Bildschirminhaltes zu vereinfachen, werden 10 Rechtecke am Monitorrand angezeigt. Aus diesen Zonen wird dann der Farbmittelwert entnommen, um ihn auf den LEDs dahinter wiederzugeben. Ich habe die Rechtecke ziemlich genau an die Position der LED-Streifen dahinter angepasst, um den Inhalt bestmöglich zu erweitern. Von den Farben, die die LEDs während der Einrichtung anzeigen, sollte man sich nicht beirren lassen, diese leuchten nicht in der Farbe wie das zugehörige Kästchen – es sind also nur die Nummern von Relevanz.

Interessant ist auch die „Smoothness“-Option. Diese bestimmt, wie lange die Farbüberläufe bei Veränderungen auf dem Display andauern. Wechselt man grünen Desktop beispielsweise in das orange Metro-Menü, bewirkt ein hoher Wert einen flüssigeren, langsameren Farbverlauf zwischen grün und orange. Die Option besitzt eine stark spürbare Wirkung, setzt man den Wert auf 0, findet überhaupt kein Farbübergang statt, was kaum zu empfehlen ist. Der voreingestellte Wert „100“ ist meines Erachtens gut gewählt. Wer möchte, kann die Farben noch anpassen (Gamma-Korrektur)

Hat man das Ganze eingerichtet, kann man das Programm auch schon wieder schließen. Das Aufnehmen des Bildschirms kann nun beginnen, das Programm bleibt beim Schließen automatisch aktiv. Über einen Klick in der Tray in der Taskleiste kann Prismatik wieder geöffnet werden. Mit einem Rechtsklick ist es dort auch möglich, zwischen verschiedenen Profilen zu schalten. Dies bietet sich zum Beispiel an, wenn man die Bildschirm-„erweiterung“ mal nicht nutzen möchte. Das Lightpack kann nämlich auch als Stimmungslicht verwendet werden und so entweder konstant eine Farbe zeigen oder auch flüssig ineinander übergehende Farbwechsel. Ebenfalls geplant sind Plugins, die bisher aber nicht funktionieren. Gerade das Benachrichtigungs-Plugin klingt aber sehr vielversprechend.

Eine Android-App /(z.B. für die Ouya) steht ebenfalls zur Verfügung und soll bald in den Play Store eingereicht werden. Mit dieser kann die Stimmungsleuchten-Funktion benutzt und eingerichtet werden. Auf gerooteten Geräten ist es sogar wie am PC möglich, anhand des Bildschirminhaltes die LED-Farben automatisch anzupassen. Da die Erkennung des Lightpacks mit der Beta-App aber noch nicht geklappt hat, kann ich darauf nicht weiter eingehen.

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Die Beleuchtung

Kommen wir nun zur eigentlichen Funktion des Lightpacks: Der (dynamischen) Beleuchtung. Die große Menge an LEDs sorgt für einen sauberen Übergang zwischen den Farben und einen wirklich tollen Effekt der Displayerweiterung. Gerade bei Filmen kommt der Effekt richtig gut zur Geltung und wurde von allen Gästen sofort bewundert. Der Effekt ist aber auch bei statischen Farben wie auf dem Desktop oder dem Metro-Menü sehr angenehm, sodass ich ihn schon nicht mehr missen möchte.

Das Lightpack lässt sich auch als Stimmungsleuchte super verwenden, wenn der PC denn angeschaltet ist. Durch die sehr hellen LEDs kann der gesamte Bereich über dem Schreibtisch hell beleuchtet werden, zusätzliches Licht benötige ich so nicht mehr. Dass der PC dabei immer angeschaltet sein muss, sollte dabei natürlich beachtet werden, alleine betrieben werden kann das Lightpack so einfach nicht.

Fazit

Das Lightpack ist wirklich super. Auch, wenn die Lieferzeit wie bei fast allen Kickstarter-Projekten nicht eingehalten werden konnte, bleibt ein sehr positives Bild des Projektes: Fast alles funktioniert so wie es soll. Das Gerät sowie auch das Zubehör sind sehr durchdacht und die Kurzanleitung ist ausnahmsweise mal wirklich nützlich. Die Einrichtung und Installation des Lightpacks geht sehr schnell von statten und bald kommen noch mehr Features für die kleine Box – was will man mehr?

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, sich so ein Lightpack aus einzelnen Komponenten selber zusammenzustellen. Dafür benötigt man dann Komponenten wie ein Raspberry Pi, LED-Streifen, Kabel und mehr. Wer also nicht so lange auf die Lieferung bei Vorbestellung warten möchte, kann sich z.B. bei Farnell element14 die benötigten Einzelteile kaufen und dann selber zusammenbauen. Anleitungen dazu gibt es einige im Internet.

Kommentare

  1. Easy:

    Hallo,

    danke für den Testbericht. Was mich besonders interssiert ist die Perfomance bei Filmen, insbesondere wenn bei diesen oben und unten ein schwarzer Balken vorhanden ist. Funktioniert dann dennoch alles? Ich möchte das Lightpack nämlich gern mit xbmc nutzen.

    Danke und Gruss

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hallo Easy,

      bei normalen Einstellungen würde das Lightpack dann natürlich oben und unten nichts anzeigen. Da du aber verschiedene Profile erstellen kannst, kann man einfach eines so einrichten (dann XBMC nennen oder so), dass die Erkennungs-Zonen für die LEDs umgelegt sind. Wenn du diese auf den Rand des eigentlichen Videos legst, sollte es da keine Probleme geben.

      Grüße,
      Peer

      Antworten

  2. habe ich vergessen:

    Hallo ,

    habe im video mal gesehen das man es auch mit dem Raspberry Pi verwenden kann. dann muss man den pc nicht immer eingeschalten lassen oder ? finde das ist ein ziemlicher nachteil wenn man das lightpack am fernseher anbringt und andauern der pc mitlaufen muss.

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hallo,
      Irgendeine Rechenbeispiel muss immer laufen, sei es nun RRaspberry Pi, Ouya oder halt PC. Anders last sich das auch nicht realisieren.

      Grüße,
      Peer

      Antworten

      • Roma:

        Its special new version Ambibox.exe file , test it .

        Antworten

  3. Roma:

    Test perfect work on windows 8.1 and DX11 games with Ambibox software
    https://dl.dropboxusercontent.com/u/76795238/AmbiBox_HW7.rar

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hello,

      I also tried this, but Ambibox did not recognize my Lightpack connected 🙁

      Antworten

      • Roma:

        Its special new version Ambibox.exe file , please try this .

        Antworten

        • Peer Linder:

          newest I can find is from november and this is the one I used

          Antworten

          • Roma:

            Take this http://ir-max.ru/download/AmbiBox_setup_2.1.4.zip for earlier piooner version of the firmware Lightpack .

          • Peer Linder:

            I already tried this, but it only says: „Lightpack: not connected“ :/

          • Roma:

            Do you like this?

          • Peer Linder:

            I use same settings (Prismatik is 1.10.4, but should not matter?) in Amibox and it always says: „Not connected“ for Lightpack. Possibly this is because my Lightpack firmware is „0.0“?

  4. Roma:
  5. Andre Jost:

    Hi zusammen, sehr guter Beitrag! Danke.
    Wie sieht es aus, wenn man eine VU+ Solo2 hat – kann dieses Pack ebenfalls darüber verwendet werden?

    Bei der Vu+ Solo2 handelt es sich um ein Linux-basiertes System.

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hallo Andre,

      die Software „Prismatik“, die u.a. zum Betreiben des Lightpacks genutzt werden kann, ist für Windows, Mac OS und auch Linux konzipiert. Es sollte also nichts dagegen sprechen, das Lightpack auch an deinem VU+ Solo2 zu nutzen, sofern du normale Linux-Software ausführen kannst. Wenn Prismatik nicht klappen sollte, kann man das Lightpack auch mit anderen Programmen ansprechen, man findet also sicher etwas.

      Dazu habe ich hier noch ein Video gefunden:

      http://www.youtube.com/watch?v=MeDDlxp5Ik0

      Grüße,
      Peer

      Antworten

      • Andre Jost:

        Hi, awww – das Video habe ich gar nicht gefunden / evtl. auch übersehen. Okay, dann muss ich mal schauen..

        Gibt ja verschiedene Alternativen, z.B. auch Karateglight, was aber schon teurer wäre als Lightpack..

        Danke für die Infos…

        Antworten

        • Peer Linder:

          Gerne 🙂 Sieht auf den Video irgendwie auch nicht ganz so toll aus, da das scheinbar ein selbstgebaute ist und alles ziemlich kreisförmig um die LEDs. Sieht beim „richtigen“ Lightpack mMn besser aus.

          Der Vorteil des „Lightpack“ ist halt, dass man sich Basteleien wie bei den Selbstbaumethoden spart und auch noch ziemlich günstig bei weg kommt.

          Grüße und schönen Sonntag noch,
          Peer

          Antworten

          • Andre Jost:

            Also – ich hab mir grad ein ein Lightpack bestellt… zum Testen. Hab z.Zt. einen 50″ Fernseher, ein Lightpack sollte aus meiner Sicht reichen (stand auch auf deren Homepage so drauf).

            In der Tat ist LIghtpack eine wirklich kostenoptimale Lösung, weil beispielsweise das Karatelight 16 channel min. das Doppelte gekostet hätte…

          • Peer Linder:

            Hi,

            Wünsche dir viel Spaß damit. 🙂 Wenn du auf Lightpack.tv geordert hast, hast du hoffentlich auch nicht den 20$-Gutschein „lightpack2013“ vergessen?

            Grüße und einen schönen Sonntag,
            Peer

          • Andre Jost:

            Nee – stand ja nirgends.
            Argh – nachträglich beantragen ist wohl nicht mehr möglich…

          • Peer Linder:

            Per Mail danach fragen, kostet ja nichts 🙂

  6. butsche_rooney:

    Hallo,
    gibt es denn auch genaue Masse der kleinen schwarzen Box? Bzw Hinweise wie nach der TV an der Wand hängen dürfte? Bei den aktuellen Wandhalterungen für TV’s sind ja nur noch wenige cm Platz-hat das evtl Auswirkungen auf den Effekt?

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hallo butsche_rooney,

      der Tv sollte mindestens 10 – 15cm von der Wand entfernt sein, wenn ich mich richtig erinnere. Sonst ist der Radius der LEDs einfach nicht weit genug.

      die Box an sich misst etwa 9 x 9 x 2cm

      Grüße,
      Peer

      Antworten

      • butsche_rooney:

        ok, danke für die schnelle Antwort! mein TV hängt leider sehr nah an der Wand, muss ich wohl nach einer anderen Lösung fahnden 🙁

        greetz

        Antworten

        • Peer Linder:

          Hi,

          das geht dann wohl wirklich leider schlecht. :-/ Wüsste auch nicht, wie man das sonst lösen sollte.

          Grüße,
          Peer

          Antworten

  7. Dennis Meier:

    Hey, ich war auch einer der ersten Besteller nach über eiem Jahr durfte ich es heute vom Zoll abholen.. naja ich will es an meiner VU+ Duo betreiben, laut hersteller soll es mit E2 laufen.

    Meine Frage.. hast du schon die Software gepatched? mich würde interessieren.. ob du nicht dazu auch nen Tuto anhängen kannst? (Für die Nachwelt 😉 )

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hi Dennis,

      Schön, dass du jetzt auch endlich dein Lightpack hast. 🙂 Mein zweites liegt jetzt auch gerade beim Zoll, kann es aber erst nächsten Samstag abholen, da ich gerade im Skiurlaub bin.

      Firmware habe ich bisher noch nicht geflasht, werde ich aber dann irgendwann mal angehen.

      Grüße,
      Peer

      Antworten

      • Dennis Meier:

        hi,

        habe es am pc schnell hinbekommen.. aber an nem enigma2 receiver ist es noch nicht so einfach :/
        Wofür brauchst willst du dein zweites nutzen?
        Ich werde mir heute oder morgen noch ein bestellen.

        Antworten

        • Peer Linder:

          Hi,

          habe leider kein Linux hier zum Testen und damit ehrlich gesagt auch noch gar keine Erfahrungen gemacht. Dabei kann ich dir also leider auch nicht helfen. 🙁

          Habe dir auf FB ne Nachricht geschickt zum 2. Teil der Frage. 🙂

          Grüße,
          Peer

          Antworten

          • Dennis Meier:

            nö hab nix bei FB 😉

          • Peer Linder:

            müsste im Ordner „Anderes“ gelandet sein. Wollte jetzt keine 90 Cent für eine Nachricht zahlen 😀

      • Philipp Grulich:

        Hi,
        meins liegt auch gerade beim Zoll… Wie lang hat das bei euch so gedauert und musstet ihr noch etwas zu zahlen ?

        VG Philipp

        Antworten

        • Peer Linder:

          Hi Philipp,
          Wenn man nichts zahlen müsste, läge es nicht beim Zoll, sondern wäre einfach als Einschreiben zugestellt worden.

          Die Nachzahlung der Einfuhrumsatzsteuer beträgt idR 19%. Dazu am besten Kreditkartenbeleg und eventuell Kickstarter-Order-Confirmation mitnehmen.

          Liegt deines denn gerade in Frankfurt oder beim örtlichen Zollamt?

          Grüße,
          Peer

          Antworten

          • Philipp Grulich:

            Also momentan ist es in IPZ-Ffm … das ist doch das Zoll Zentrum in Frankfurt oder?

          • Peer Linder:

            Jep, das ist das Importzentrum der Post in Frankfurt. Seit wann ist es denn da? In meinem Tracking steht auch noch, dass es am 18. Januar dort eingetroffen ist, in Wirklichkeit ist es aber bereits im örtlichen Zollamt abholbereit. Man bekommt dann einen Brief, indem steht, dass es abgeholt werden kann.

          • Philipp Grulich:

            Erst 2 Tage.
            Achja nochmal danke für den super test. Benutzt du denn dann dein 2. Lightpack am selben Monitor ?

          • Peer Linder:

            Danke für das Lob. 🙂 Das 2. Lightpack liegt ja derzeit noch im Zollamt, werde es erst Samstag abholen können. Was ich damit genau vorhabe. weiß ich noch gar nicht. Für meinen 27 Zoll-Monitor reicht das eine Lightpack locker ais

          • Philipp Grulich:

            Ich bin schon gespannt ob ein Lightpack für meinen TV (37 Zoll) ausreicht. Der Hängt leider recht nah an der wand…

          • Peer Linder:

            Wie weit ist er denn etwa entfernt? ich denke aber schon, dass das klappen sollte. 🙂

          • Philipp Grulich:

            Sind 8 cm aber hab heute das lightpack bekommen und werde es heute abend mal testen..

          • Peer Linder:

            denke, das sollte gar nicht so schlecht gehen. Wobei mehr natürlich immer besser ist. 🙂

            Und wenn nicht ,denk dran: Ich hab noch eins über. 😀

  8. Andy:

    Hallo,

    angenommen ich kaufe mir einen großen Samsung oder Panasonic-TV, hänge den an die Wand und befestige das Lightpack auf der Rückseite.

    im 10m entfernten Raum läuft ein Windows 7 PC 24/7 – da könnte ich die Software laufen lassen. Aber wie funktioniert es nun, dass mein interner TV-Tuner das Signal an Lightpack und das dann die Farben zurück gibt?

    Viele Grüße,
    Andy

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hi Andy,

      Sofern dein PC keinen TV-Eingang besitzt, wird das so wohl leider nichts. 🙁

      Grüße,
      Peer

      Antworten

  9. Björn K.:

    Habt ihr schon das Lightpack mit Winamp in Verbindung bringen können ?

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hi,

      Welche Funktion genau soll denn mit WinAmp genutzt werden?

      Antworten

      • Björn K.:

        Das sich das Lightpack zu der Musik aus/in Winamp bewegt (:

        Antworten

  10. Jonas:

    Hey,
    wollte mal nachfrage wie es von der Performace aussieht.
    Braucht das Programm viel Arbeitsspeicher (beim Filme anschauen, beim Spielen)?

    Antworten

    • Peer Linder:

      RAM hält sich in Grenzen, zieht allerdings eine Menge CPU-Leistung. Ist nicht zu unterschätzen, locker 20%

      Antworten

      • Jonas:

        Welche CPU hast du den?

        Antworten

        • Peer Linder:

          Mittlerweile einen i7 4930k, der macht keine Probleme. Der i5 2400 wurde hingegen recht knapp

          Antworten

  11. Dirk:

    Hey ihr lieben, bin völliger Neuling
    Was das Thema angeht! Würde das lightpack auch auf dem orbsmart S82 ,Android 4.4 quadcore,Mini pc laufen?
    Also ohne einen Win PC (sprich man installiert alles auf dem Orb S82)oder ähnlichem! Auf Amazon gibt’s das mediencenter da für ca 130€ Inkl.xbmc drauf

    Antworten

    • Peer Linder:

      Hi,

      Ja, müsste auch unter Android funktionieren, eine entsprechende Android-App existiert, funktioniert aber nur mit Root-Zugriff.

      Antworten

      • Dirk:

        Hey das ging flott!
        Das wäre ja super, erspart mir jede Menge Bastelarbeit! Hab mir diese Insanelight Geschichte auch schon angesehen-nix für mich leider !
        Habe meine Videos,Fotos etc auf PC ,der leider viel zu weit weg vom TV steht. Ich such im Prinzip ne Kombi aus xbmc Zugriff und Steuerung für lightpack in einem! Und dieser Orb ist schön klein /unauffällig
        Dann werd ich mich mal durch googeln-Danke für supi schnelle Antwort

        Antworten

      • Dirk:

        Hey ich noch mal, was hälste denn von dem Teil hier ? Kleiner geht nu echt nicht oder? http://www.orbsmart.de/portfolio-item/orbsmart-aw-01-hdmi-minipc/#toggle-id-3

        Da drauf das lightpack müsste doch laufen oder?

        Antworten

        • Peer Linder:

          Damit wird es auf jeden Fall funktionieren. Wie viel CPU-Leistung noch übrig bleibt, ist allerdings die Frage – zur normalen Nutzung sollte es aber genügen.

          Hab einen ähnlichen (baugleichen) Stick erst neulich getestet: http://www.mobiflip.de/meegopad-mini-pc-mit-windows-8-1-ausprobiert/

          Antworten

          • Dirk:

            Ja Supi, das heißt also rein theoretisch kann ich die steuersoftware von lightpack da drauf „parken“ (für das Video zu Licht )wie zusätzlich/gleichzeitig darüber dann per xbmc auf meine Mediathek zugreifen und hab schönes ambilight?
            Falls ja geb ich morgen Geld aus !
            (Sorry für meine laienhafte Darstellung )

        • Peer Linder:

          Den Windows-Stick bekommst aktuell ja sowieso nur aus China. Hab so einen leider aktuell nicht hier, sonst hätte ich kurz die Auslastung getestet

          Antworten

  12. Denni:

    Hallo,

    die eigentlich wichtigste Frage für mich ist hier wie das Lightpack an einem Fernseher funktioniert? Ich möchte das Gerät als Philips Ambilight Ersatz an meinem Sony TV und nicht am Computer Monitor nutzen. Verstehe ich das richtig das das Lightpack am TV nur funktioniert so lange der Fernseher per Kabel mit dem Computer verbunden ist?

    Antworten

  13. Jakob:

    Hallo,
    ich habe heute mein Lightpack erhalten, war aber etwas uberracht, da ich noch 21,65€ Einfuhrgebühren zahlen musste, auf die ich beim Kauf nicht hingewiesen wurde.
    Ansonsten funktioniert alles und das Packet kam nach 7 Tagen an.

    Antworten

  14. Elias:

    Hallo,

    ich habe mir diesen Testbericht durchgelesen, bevor ich mir das Lightpack gekauft habe. Ich muss schnon sagen ein klasse Teil. Mich würde interessieren, ob du/ihr es geschafft habt die Android App zum laufen zu bringen.

    Es gibt ja inzwischen extra eine Prismatik App. Ich habe es bisher leider noch nicht geschafft. Hat es jemand geschafft?
    Danke,
    Elias

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    • Peer Linder:

      Hallo Elias,

      Bislang habe ich mich noch nicht groß mit der Android-App des Lightpack beschäftigt, kann dir dazu also leider auch nur wenig sagen. Die reine Steuerung in Farbverlauf oder dauerhaftes Leuchten sollte eigentlich keine Probleme berieten, nur für die Erkennung der Bildschirminhalte benötigt es Root-Zugriff. Aber berichte doch gerne mal, wenn und wie du es hinbekommen hast, solltest du die App zum Laufen bekommen. Ansonsten ist aber auch der Hersteller-Support recht kompetent.

      Grüße,
      Peer

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  15. Frank:

    Obwohl das Lightpack im Prinzip eine gute Sache ist, hat es doch erhebliche Makel:
    Da das Zuspielsignal vom PC kommen muss, hat man meist nur die Wahl zwischen geringer Auflösung mit Lightpack oder hoher Auflösung ohne Lightpack.

    HTML5 Streaming mit 1080P von Netflix oder Amazon Prime funktioniert im Browser nämlich leider weder mit Prismatik noch dem Ambivision Treiber. Auch die Netflix WIn10 App läuft in einer geschützen App Umgebung die der Treiber nicht erfassen kann. Also muss man auf die niedrig auflösende Browser Variante zurückgreifen.

    Die Latenz und hohe Prozessorauslastung den die Original Prismatik Software auch in der neuen Version erzeugt, kann man mit Ambivision (unterstützt nur 1 Lightpack) oder der geforkten Version des Prismatik Treibers umgehen.

    Ich werde mir auf jeden Fall das Lightpack 2 holen, sobald es fertig ist. Das erste Lightpack ist ganz nett aber eben nur sehr eingeschränkt nutzbar.

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