Review: Angry Birds Space

„Houston, wir haben ein Problem (gehabt)!“ – diese Worte der Apollo 13-Mission beschreiben den neuen Angry Birds-Teil wohl am besten: Die glücklichen wütenden farbigen Vögel treffen in Angry Birds Space nämlich nicht nur auf die berühmten Schweine, sondern auch auf Hindernisse wie verschiedene Planeten mit ihren Anziehungskräften oder Schwerelosigkeit:

Bereits vor gut einem Monat kündigte Rovio Mobile den neuen Teil der Schweine-Schlachterei an und teilte seitdem Stück für Stück einige neue Details mit, womit man schon fast einen Hype erreichte. Meine Meinung zu einem neuen Angry Birds-Teil war nicht allzu positiv, da man seit Teil 1 nicht wirklich durch Innovationen begeistern konnte. Nach dem Release des vierten Angry Birds am heutigen Vormittag wurden meine persönlichen Erwartungen jedoch weit übertroffen – so viel sei bereits vorab gesagt.

Bereits die Auswahl der Weltallszenarien hebt sich von den anderen Angry Birds-Teilen ab und konnte sich anscheinend von der Kasten-Optik befreien: Statt gelben Kästen mit abgerundeten Ecken finden sich hier nett gestaltete Planeten und – aufgrund der Zusammenarbeit mit der NASA –  ein Satellit, sowie andere Kleinigkeiten wie das Zerpoppen von Schweinen.

Ein ganz normaler Arbeitstag im Weltall

Viel interessanter als das Auswahlmenü dürfte für den Spieler jedoch etwas ganz anderes sein: Das Gameplay. Auch dieses weist bereits im ersten Level große Unterschiede zu Angry Birds, Angry Birds Seasons und Angry Birds Rio auf: Die Schwerkraftfelder um Planeten stechen gleich ins Auge:

Da die Vögel ins Weltall ausgewandert sind, ist auch Schluss mit der schnöden Schwerkraft, die immer nach unten gerichtet ist: Durch verschiedene Planeten gibt es ab sofort auch viele verschiedene Gravitationsfelder im Level: Diese ziehen Vögel, Schweine, Bretter und Co in die Mitte des Planeten und sorgen so für viel Abwechslung – besonders, wenn mehrere Planeten ins Spiel kommen, ähnelt Angry Birds schon fast einem Knobelspiel.

Vögel mit Warpantrieb - nichts ist unmöglich (Werbung in iOS-Version nicht vorhanden)

Neben des schnöden roten Vogels, welcher jetzt mit cooler Space-Brille daherkommt und dem Blauen wurden auch die anderen Vögel überarbeitet: Der gelbe Vogel heißt nun „Laser Bird“ und hat außer der Form nur eines mit dem Erd-Pendant gemeinsam: Speed – Durch einen Druck auf den Touchscreen beschleunigt der Laser Bird nicht mehr nur, sondern bewegt sich in die gewünschte, angetippte Richtung.

Im Gegensatz zu den hochmodernen Vögeln, bleiben die Schweine fast die Alten: Fehlt einem Planet jedoch die Atmosphäre, verschanzen sich die grünen Bösewichte in kleinen Luftblasen. Zerstört man diese, müssen die armen Schweine jedoch jämmerlich erfrieren – die Armen! Doch die Eierdiebe haben es aber auch nicht anders verdient, oder?

Ganz schön cool: Der Ice Bird

Dieses Level hier erscheint mit nur 2 blauen Vögeln zuerst aussichtslos – ist es jedoch nicht: Neben den zwei Splittervögeln tummelt sich hier nämlich auch ein neuer Kamerade:

Der Ice Bird stammt wohl vom Nordpol und hat seinen Weg ins All gefunden: Jede Berührung mit ihm lässt sowohl Schweine, als auch andere Gegenstände sofort vereisen. So haben es die anderen Vögel leichter und angenehm kühl.

Später findet sich auch der Monster Bird im Spiel wieder, welcher alles mitreißt, was nicht niet- und nagelfest ist.

Fazit:

Rovio Mobile hat die Serie im vierten Teil vollständig revolutioniert: Nach dem Setzen auf Quantität in den vorherigen Teilen wurde Angry Birds auch qualitativ stark aufgebohrt – Besonders die verschiedenen Atmosphären mit ihren Schwerkräften verleihen dem Spiel wieder großes Potential und lassen sogar noch viele Möglichkeiten für neue Einfälle in zukünftigen Updates offen.

Preis / Download:

iPhone + iPod Touch: 0,79€

iPad: 2,39€

Windows: 5,95€

Mac: 3,99€

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