Motorola soll 2,25% der Apple UMTS-Geräte-Gewinne verlangt haben

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Ein Höhepunkt der Patentstreitigkeiten rund um Apple stellte sicherlich das vorübergehende Verkaufsverbot fast aller Appple-UMTS-Geräte am vergangenen Freitag. Apple teilte mit, dass Motorola nicht bereit war, einen angemessenen Preis / Anteil der Gewinne für dieses Patent festzulegen.

Ein nun aufgetauchtes Dokument liegt nun einen Anteil von 2,25% der Gewinne auf den Tisch, welche durch diese Geräte erzielt  werden. Dies entspräche rund einer Milliarde Euro im vergangenen Jahr.

Das Patent, um welches sich die Streitigkeiten drehen, ist schon lange ein sogenanntes FRAND-Patent und sollte so zu fairen Konditionen angeboten werden. Da “fair “ jedoch nirgendwo definiert ist, lässt es sich auch schlecht einschätzen, welche Grenze noch annehmbar wäre.

Um herauszufinden, ob Motorola von Apple besonders höhe Gebühren verlangte, hat Apple nun scheinbar mehrere Unternehmen kontaktiert, um eventuell beim nächsten Gerichtstermin neue Beweise vorlegen zu können.

via Macerkopf

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